Was ein kaputtes /etc/network/interfaces alles ausmachen kann
… das musste ich gestern Abend bzw. heute Morgen feststellen.
Nach einem (mir bisher unerklärlichem) freeze des gesamten Rechners bootete ich neu. Alles schien normal bis auf das fehlende gkrellm Fenster. Das war mir zu dem Zeitpunkt aber egal. Erst als ich Gajim startete und sich nichts tat wurde ich skeptisch. Einige Minuten später tauchte plötzlich das gkrellm auf. Noch etwas später öffneten sich gleich mehrere Gajim Fenster. Dank dem Tipp von Mülli mal mithilfe strace nachzusehen was das Problem ist fand ich folgendes:
connect(6, {sa_family=AF_INET, sin_port=htons(7634), sin_addr=inet_addr(”127.0.0.1″)}, 16) = ? ERESTARTSYS (To be restarted)
— SIGWINCH (Window changed) @ 0 (0) —
connect(6, {sa_family=AF_INET, sin_port=htons(7634), sin_addr=inet_addr(”127.0.0.1″)}, 16) = ? ERESTARTSYS (To be restarted)
— SIGWINCH (Window changed) @ 0 (0) —
connect(6, {sa_family=AF_INET, sin_port=htons(7634), sin_addr=inet_addr(”127.0.0.1″)}, 16
Mehr oder weniger aus Langeweile pingte ich heute Morgen localhost und stelllte verwundert fest das ich keine Antwort erhielt, gleiches auch bei der Lan-IP des interfaces.
Einige Minuten Webrecherche später kam ich zu dem Schluss mal meine /etc/network/interfaces zu prüfen. Als ich sie mithilfe von less ansehen wollte wurde ich gewarnt es sei ein binary file. Also Backup gemacht, Datei gelöscht und Minimalversionneu erstellt. Ergebnis: Alles läuft wieder einwandfrei.
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